"Wir haben verlernt, die Augen auf etwas ruhen zu lassen.
Deshalb erkennen wir so wenig."
Jean Giono (1895-1970)

Hier hilft die Photographie. Das Beglückende an ihr ist der wärmende Kontakt zum Menschen, die Auseinandersetzung mit der Natur, der Landschaft, der Kunst, der Architektur und Technik. So wollen meine Photos nicht "Eye-Catcher" sein. Sie sollen dem Betrachter die spannende Beschäftigung mit dem "Zweiten Blick" und das Nachvollziehen von Empfindungen ermöglichen.

Diese Maximen werden meine Photographie stets begleiten, und ich fühle mich bestätigt durch Gräfin Dönhoff -von der ich kürzlich eine Portraitserie machen durfte-, die sagte, "Je materialistischer die Welt wird, desto größer wird der Wunsch des Menschen nach etwas Bleibendem". Das gilt ohne Abstriche auch für die Photographie und dazu möchte ich beitragen.

Der "Zweite Blick" ist meist zu schwach für die "Erste Reihe" in unserer -auch optisch- lauten Zeit. Das kann aber nicht bedeuten, sich anzupassen, zumindest nicht für mich. Fritz J. Raddatz schreibt: "...so verlocken Wehdes Photos uns, ein zweites Mal hinzusehen: ohne moralistisches Pathos, aber auch ohne kauflüsterne Hübschheit."

Seien Sie gut zu sich und anderen und achten Sie -nicht nur, wenn Sie selbst Photographieren- auf des Menschen Würde. Es ist mir ein Herzensanliegen, Barbara Klemm, H. Cartier-Bresson, Tony Vaccaro und den Professoren U. Mack und H. Mante für nennenswerte Lehren und Denkanstöße im Bereich der klassischen Photographie zu danken.

Ihnen danke ich für Ihren Besuch auf meiner Website.

Dieter W. wehde

Ihr Dieter W. Wehde


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